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EinleitungBearbeiten

Handels-, Gewerbe- und Industrieobjekte können sich durch geeignete Sicherungsmaßnahmen vor Einbrechern schützen lassen. Einbrüche in diesen Bereichen sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, wobei bei Wohnungen die Einbrüche zunehmen. Verschiedene Objekte können gegen Einbruch durch widerstandsfähige äußere Begrenzungen technisch geschützt und mit Hilfe von Einbruchmeldeanlagen elektronisch überwacht werden. Bei technischen Sicherungen hat der Einbrecher einen entsprechend hohen Widerstand zu bezwingen. Bleibt ihm ausreichend Zeit für den Einbruch, so ist ihm ein Eindringen möglich, aber nur mit entsprechendem Kraft- und Geräteaufwand. Eine Einbruchmeldeanlage als elektronische Überwachung zeigt den Einbruchversuch auditiv und optisch an. Gleichzeitig werden Personen alarmiert und können Hilfe holen. Einen umfassenden und alles verhindernden Einbruchschutz gibt es offenbar nicht. [1]

Die Auswahl geeigneter Maßnahmen zur physischen Absicherung der Flächen und Räume erfolgt auf der Grundlage einer Einschätzung der Bedrohungslage durch die zuständigen Behörden, wobei die Verwaltungsbereiche und besonders geschützte Bereiche bzw. Objekte zu unterscheiden sind. Derartige Maßnahmen oder eine Kombination von diesen können sein:

  • Sicherheitsdienste
  • Zutrittssperre
  • Einbruchmeldeanlage
  • Zutrittskontrolle
  • Sicherheitspersonal
  • Videoüberwachung
  • Sicherheitsbeleuchtung
  • sonstige geeignete physische Maßnahmen

[2]

Einbruchmeldeanlagen können einen Einbruchversuch in die überwachten Flächen und Räume nicht abwehren, sollten aber einen derartigen Versuch möglichst frühzeitig melden. Daher kann eine möglichst optimale Sicherheit nur durch eine technische Sicherung in Kombination mit einer sinnvoll installierten Einbruchmeldelange erreicht werden. [3]

DefinitionenBearbeiten

Einbruchmeldeanlagen überwachen Flächen und Räume auf unerlaubtes Eindringen sowie Gegenstände auf unerlaubte Wegnahme.

Überfallmeldeanlagen dienen Personen zum direkten Hilferuf (z.B. Alarmweiterleitung zur Polizei). [4]

Ziele der EinbruchmeldeanlagenBearbeiten

Die Ziele der Einbruchmeldeanlagen sind:

  • Einbrüche, Diebstähle und Überfälle durch Abschreckung verhindern sowie minimieren
  • Im Notfall hilfeleistende Dienste (wie z.B. Polizei, Sicherheitsdienst) und die Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen benachrichtigen)
  • Die Aktionszeit von Einbrechern minimieren
  • Schutz und frühe Aufdeckung des Eindringlings

[5]

Die Einbruchmeldeanlagen lassen sich, unabhängig von ihrem technischen Aufbau, in vier Gruppen einteilen:

  • Überwachung des Freigeländes (Perimeterüberwachung)
  • Überwachung der Außenhaut des Gebäudes (Wände, Fenster, Türen)
  • Überwachung von Innenräumen
  • Überwachung von Gegenständen

PerimeterüberwachungBearbeiten

Da Perimeterüberwachungssysteme sehr kostenaufwendig sind, kommen sie hauptsächlich für höchste Sicherheitsanforderungen in Betracht, wie z.B. für Justizvollzugsanstalt, Kernkraftobjekte, Forschungsinstitute oder militärische Anlagen.

PerimeterüberwachungsvariantenBearbeiten

  • Zaunüberwachung mit druckempfindlichen Sensorsystem
  • Im Erdboden verlegtes elektromagnetisches Feld
  • Infrarot-, und Ultraschall- oder Mikrowellenschranken

Überwachung der Außenhaut des GebäudesBearbeiten

Zu überwachen sind alle von außen angreifbaren schwachen Stellen eines Objektes (z.B. Fenster oder Türen). Elektronische Einbruchmeldeanlagen, können technische Sicherheitsmaßnahmen (Sicherheitsbeschläge, Vergitterungen, angriffhemmende Verglasungen, Rollladensicherungen usw.) nicht ersetzen, da sie Einbruchversuche zwar melden, aber nicht abwenden können.

Überwachung von Fenstern und TürenBearbeiten

Magnetkontakte bzw. Reed-Kontakte sind Öffnungs- und Abhebemelder mit einfacher Konstruktion, die Fenster, Türen, Rollläden und Rolltore in abgeriegeltem Zustand auf Öffnen, überwachen. Magnetkontakte bestehen aus zwei 10 cm langen stabförmigen Teilen, die gegenüber am beweglichen und festen Teil (Flügel- und Blendrahmen) angeordnet werden. Ein Dauermagnet am beweglichen Teil bewirkt am gegenüberliegenden Teil einen Kontakt zweier Metallzungen. Dadurch strömt jederzeit ein sogenannter Ruhestrom. Beim Öffnen des Flügels geraten die Kontaktzungen außerhalb des Magnetfeldes und heben ab, was eine Stromunterbrechung bewirkt und in der Zentrale ein Alarmsignal auslöst. Mehrere Fensterkontakte können auf einer gemeinsamen Meldelinie angeschlossen werden. Der Kontaktteil muss am Fensterrahmen und der Magnetteil muss am Fensterflügel verankert sein. Dabei ist ein nicht ferromagnetisches Material zu benützen. Sabotagesichere Magnetkontakte sind mit einem zusätzlichen Kontakt ausgerüstet, der bei einem Beeinträchtigungsversuch mit einem Fremdmagneten aktiviert wird und Alarmsignale entlässt. Rundriegelkontakte können versteckt in den Fensterfalzen montiert werden, um sie der Sicht zu entziehen. Dadurch kann abgewendet werden, dass z.B. geschlossene Fenster unverriegelt bleiben. Für Türen werden Verriegelungskontrollen durch Riegelschaltkontakte vorgesehen. Ein Riegelschaltkontakt zur Prüfung der Verriegelung ist in der Schließblechkammer und stellt bei ausgefahrenem Riegel einen Kontakt her, dient also der Verschlussüberwachung. Im Gegenteil zu Magnetkontakten, die nur den verriegelten Zustand eines Flügels beschatten, überprüfen Riegelschaltkontakte, ob eine Tür verriegelt ist oder nicht. Andere Möglichkeiten wären Bodenriegelkontakte für Glastüren, der das Türschloss nach unten schließt. Glasbruchmelder werden grundsätzlich auf die Innenseite der zu überwachenden Glasscheibe befestigt. Glasbruchmelder reagieren auditiv auf Frequenz, die bei einem Bruch von einer Glasscheibe entsteht. Die einzelnen Fenster bei Sprossenfenstern sollten einzeln gesichert werden. Passive Glasbruchmelder dürfen nur auf Innenflächen der Doppelverglasungen (z.B. Isolierglas, Doppelfenster) befestigt werden, außerhalb des Handbereiches auch auf Einscheibenverglasungen. Für Verbundsicherheitsglas, Strukturglas und Glas mit Drahteinlage sind passive Glasbruchmelder nicht geeignet. Passive Glasbruchmelder reagieren nicht auf gegen die Scheibe fliegende Vögel und auf Fensterklopfen. Im Gegensatz dazu überprüfen aktive Glasbruchmelder kontinuierlich die zu überwachende Glasfläche bezüglich auf zwei Kriterien:

  • Glasbruch-Frequenzauswertung wie beim passiven System
  • Glasveränderunsauswertung – Die Fensterfläche wird stoßweise in zeitlichen Abständen in Schwingungen gebracht und die Reflexionen der Schwingungen werden mit den Daten der ungestörten Fenster konfrontiert.

Wenn diese zwei Kriterien erfüllt sind, erfolgt eine Alarmmeldung. Dadurch wird eine zuverlässige Störsicherheit erzielt. Aktive Glasbruchmelder eignen sich für alle Glasarten. Akustische Glasbruchmelder können mehrere Fenster bzw. Scheiben überwachen, wie z.B. Fenstersprossen, Dachfenster, Oberlichter und Schiebefenster. Der Glasbruchmelder reagiert auf die Klirrfrequenz, die beim Glasbruch sowie beim Auftreffen der Splitter auf dem Boden entstehen, wie auch auf Druckänderung im Raum. Normalerweise werden akustische Glasbruchmelder zwischen Fenstern befestigt, aber auch eine Deckenmontage ist möglich. Akustische Glasbruchmelder sind noch relativ neu auf dem Markt und daher noch kaum anerkannt.

Überwachung von WändenBearbeiten

Die Wände werden mit Hilfe eines Durchbruchmelders in Form von Alarmdrahttapeten überwacht. Die Alarmdrahttapeten bestehen aus parallel laufenden Kupferdrähten innerhalb zweier Schichten. Wenn diese Drähte reißen, wird der Alarm ausgelöst. Diese Anlagen lösen ziemlich oft Falsch- bzw. Fehlalarme aus. Deswegen werden Körperschallmelder vorgezogen, da diese speziell auf Frequenzen reagieren, die bei Angriffen auf Massivwände mittels Bohrer, Meißel, Trennscheibe oder Sauerstofflanze entstehen. Die Körperschallmelder werden grundsätzlich zur Überwachung von Tresorräumen in Banken eingesetzt. Gegenüber Alarmdrahttapeten bieten Körperschallmelder einen hohen Widerstandszweitwert. Die Räume, die durch Körperschallmelder überwacht werden, können durch verschiedene Umwelteinflüsse (Fahrzeuge, Lüftungsanlagen, U-Bahnen) beeinflusst werden. Daher sollte der Benutzer bzw. der Errichter der Anlage die Sensibilität der Melder reduzieren. Flächen und Räume, die von außen für alle betretbar sind, dürfen hinsichtlich der Gefahr von Falschmeldungen nicht mit Körperschallmeldern beschattet werden.

InnenraumüberwachungBearbeiten

Zur Überwachung von Innenräumen eigenen sich Bewegungsmelder, Lichtschranken und Kontaktmatten. Innenraumüberwachungen können eine Außenhautüberwachung erweitern oder ablösen. Die Voraussetzung für eine Innenraumüberwachung ist, dass im Innenraum keine Personen mehr anwesend sein dürfen. Die vielen im Markt verfügbaren Überwachungsanlagen zeigen große Qualitätsunterschiede auf. Empfehlenswert sind Raumüberwachungsgeräte. Bewegungsmelder charakterisieren sich durch den Einsatz verschiedener physikalischer Wellenbereiche: Infrarotstrahlen, Ultraschall und Mikrowellen (Radarwellen). Passive Infrarot-Bewegungsmelder haben einen Sensor, die auf Wärmestrahlungen reagieren. Dabei ist ein Sender nicht nötig. Aufgezeichnet wird die Intensivität der Strahlung erwärmter Körper. Alarmrelevant sind aber nur Veränderungen der Intensität der Strahlung. [6]

Überwachung von GegenständenBearbeiten

Weiterhin haben Einbruchmeldeanlagen die Aufgabe, über Sensoren bestimmte Gegenstände, wie z.B. eines Wertschutzschrankes, Kunstgegenstände oder Tresore gegen unbefugtes Eindringen bzw. gegen unberechtigtes Entfernen zu überwachen. Die Sensoren haben die Aufgaben die Störungen und Gefahren auszuwerten, Warn- bzw. Alarmsignale abzugeben sowie sie an Überfallmeldeanlagen dienenden Personen (z.B. Polizei) weiterzuleiten. [7]

SchalteinrichtungenBearbeiten

Die Sensoren sind über eine Schalteinrichtung durch manuelle Schaltungen beim Verlassen und Betreten des überwachten Objekts scharf bzw. unscharf. Bei einfachen Einrichtungen oder einem zentralen Bedienteil erfolgt die Scharfschaltung am Zentralgerät mittels Schlüssel und Tastatur, bei Wohngebäuden z.B. vor dem Schlafengehen. Werden die überwachten Räume verlassen, muss binnen einer eingestellten Zeit bzw. eines bestimmten Verzögerungszeitraums (etwa 20 Sekunden bis mehrere Minuten) die gesicherte Außentür geschlossen sein. Nach Ablauf der Verzögerungszeit ist die Alarmanlage scharf. Werden im scharfgeschalteten Zustand die überwachten Räumlichkeiten betreten, geht die Alarmanlage los. Binnen eines eingestellten Verzögerungszeitraumes ist die Alarmanlage durch Schlüsselschalter am Zentralgerät abzustellen. Erfolgt keine Abstellung, wird nach der Verzögerungszeit automatisch extern optisch und auditiv, in der Regel über Telefonwählgerät Alarm ausgelöst. Dabei wird automatisch über das Telefonnetz Hilfe herbeigerufen.

AlarmierungBearbeiten

Die Überfall- und Einbruchmeldeanlagen geben die Alarmsignale entweder extern durch Sirene oder Blinkleuchte, intern durch Signal an Personen innerhalb des überwachten Objektes sowie still als Fernalarm über das Telefonnetz ab. Mehr als 90 % aller Alarmsignale privater Einbruchmeldeanlagen sind Falsch- bzw. Fehlalarme, ausgelöst durch fehlerhafte Bedienung oder Versagen der Anlage. Die Aufgabe des externen Alarms bzw. örtlichen Alarms ist es einen abschreckenden Effekt zu haben und soll ergänzend die Nachbarschaft oder die anonyme Öffentlichkeit bei einem Einbruchversuch aufmerksam machen, die dadurch die Polizei informieren sollen. Alarmsignale können Sirenen, Lautsprecher und Signalleuchten sein. Abschreckend für Einbrecher scheint in der Nacht das Einschalten einer Beleuchtung des Gebäudebereichs oder der Innenbeleuchtung. Von außen nicht erkennbare Alarmanlagen sind interne oder stille Alarmierungen, die vom Einbrecher unbemerkt ausgelöst werden. Dabei werden telefonisch vorher eingespeicherte Teilnehmer herbeigerufen. Das kann die Nachbarschaft sein oder ein privater Überwachungsdienst.

Möglichkeiten der AlarmierungBearbeiten

  • Keine Alarmübertragungsanlage – Nur ein externer Alarm und keine Sicherheit, dass die Alarmierung hilfeleistende Teilnehmer herbeiruft.
  • AWAG = Automatisches Telefonwähl- und Ansagegerät – Bei Alarmierung wird z.B. der Nachbar benachrichtigt. Voraussetzung: Die Alarmierungsstelle muss 24 Stunden besetzt sein. Eignet sich nicht für den gewerblichen Bereich.
  • AWUG = Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät – Voraussetzung ist ein Vertrag mit einem Überwachungsunternehmen. Überwachungsunternehmen bekommt Informationen z.B.: Anlage scharf/unscharf geschaltet, Störung der Energieversorgung oder andere technische Störmeldungen, Voralarm, Einbruch, Überfall, Routineruf. Alle Anrufe werden protokolliert. Eignet sich für den gewerblichen Bereich.
  • Festverbindung – Überwachte Stromwege informieren über angemietete Leitungen der Telekom einer Alarmanlage direkt die Notrufzentrale der Polizei oder einen privaten Überwachungsdienst. Festverbindung ist die geschützteste Variante, deswegen auch sehr kostenaufwendig. Eignet sich für besonders schutzbedürftige Objekte wie Banken oder Juweliere.

[8]

Kombination Einbruchmeldeanlage mit VideoüberwachungBearbeiten

Durch die Kombination aus einer Einbruchmeldeanlage und Videoüberwachung sowie mit weiteren Sicherheitsmodulen wird die Sicherheit des Gebäudes bzw. Geländes gesteigert. Mit dieser Kombination können Einbruchversuche frühzeitig erkannt und minimiert werden. Die Videosysteme dokumentieren und zeichnen alle Einbruchversuche auf. Die Videoüberwachung beobachtet bestimmte Zonen und besteht hauptsächlich aus:

  • Aufnahmegerät (Kamera)
  • Übertragung (Kabel, Funk)
  • Wiedergabegerät (Monitor)
  • Eventuell Speicher (Bildaufzeichnung)
  • Eventuell Bedieneinheit (Steuerung der Kamera)

Eine Videoüberwachungsanlage kann auch durch einen Überwachungsmitarbeiter besetzt werden, der bei einem Einbruch die demnach nötige Handlung veranlassen kann. Videoüberwachungsanlagen, die nicht durch einen Überwachungsmitarbeiter besetzt sind, können mit Hilfe der Sensoren aktiviert werden und geben infolgedessen eine Benachrichtigung an das Überwachungsunternehmen ab. Eine Videoüberwachungsanlage kann auch zur Beweissicherung behilflich sein. [9]

Einsatzgebiete VideoüberwachungsanlagenBearbeiten

Heutzutage gibt es kaum noch einen Bereich, wo die Videotechnik nicht eingesetzt wird. Für den Sicherheitsbereich gibt es folgende Einsatzgebiete:

  • Geländeüberwachung
  • Eingangsbereich-Überwachung
  • Zaunüberwachung in Verbindung mit einer Perimeterschutzanlage
  • Ausstellungsobjekt-Überwachung in Museen und Galerien
  • Überwachung in Banken
  • Überwachung in Kaufhäusern und Supermärkten
  • Überwachung von Produktionsvorgängen
  • Überwachung von Parkhäusern
  • Schleusenüberwachung bei der Binnenschifffahrt
  • Flughafenüberwachung
  • Sonstige Einsatzgebiete (private Objekte, usw.)

[10]

Vorschriften und Richtlinien in ÖsterreichBearbeiten

Um die Sicherheit der Objekte und Personen zu steigern, müssen einige Vorschriften und Richtlinien bei der Planung, Einbau, Errichtung, Installation und Wartung, Betrieb und Instandhaltung von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen in Betracht genommen werden. Überfall- und Einbruchmeldeanlagen müssen den Richtlinien und Normen entsprechen und von anerkannten Fachleuten bzw. Fachunternehmen errichtet werden. All diese Normen sind erhältlich beim österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) in Wien. [11]


Technische Richtlinien für vorbeugenden EinbruchschutzBearbeiten

  • OVE R2 Technische Richtlinie für vorbeugenden Einbruchschutz
  • OVE R9 Technische Richtlinie für CCTV – Überwachungsanlagen
  • OVE R10 Technische Richtlinie für Zutrittskontrollsysteme


Normen für elektrische AlarmanlagenBearbeiten

  • ÖVE/ÖNORM 50130-4+A1+A2: 2003-11-01Alarmanlagen - Teil 4: Elektromagnetische Verträglichkeit - Produktfamiliennorm: Anforderungen an die Störfestigkeit von Anlageteilen für Brand- und Einbruchmeldeanlagen sowie Personen-Hilferufanlagen
  • ÖVE/ÖNORM 50130-5:1998 Alarmanlagen - Teil 5: Methoden für Umweltprüfungen
  • ÖVE/ÖNORM 50131-1 Alarmanlagen – Einbruchmeldeanlagen - Teil 1: Systemanförderungen
  • ÖVE/ÖNORM 50131-2-5 Technische Spezifikation - Alarmanlagen – Einbruchmeldeanlagen - Teil 2-5: Anforderungen an Dualmelder, Passiv-Infrarot und Ultraschallmelder
  • ÖVE/ÖNORM 50131-6 Alarmanlagen – Einbruchmeldeanlagen, Teil 6: Energieversorgungen
  • ÖVE/ÖNORM 50132-2-1 Alarmanlagen - CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherheitsanwendungen, Teil 2-1: Schwarzweiß-Kameras
  • ÖVE/ÖNORM 50132-4-1 Alarmanlagen - CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen
  • ÖVE/ÖNORM 50132-5 Alarmanlagen - CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen, Teil 5: Videoübertragung
  • ÖVE/ÖNORM 50132-7 Alarmanlagen - Video-Überwachungsanlagen für Sicherheitsanwendungen, Teil 7: Anwendungsregeln
  • ÖVE/ÖNORM 50133-1 Alarmanlagen - Zutrittskontrollanlagen für Sicherheitsanwendungen, Teil 1: Systemanforderungen
  • ÖVE/ÖNORM 50133-2-1 Alarmanlagen - Zutrittskontrollanlagen für Sicherungsanwendungen, Teil 2-1: allgemeine Anforderungen an Anlageteile
  • ÖVE/ÖNORM 50133-7 Alarmanlagen - Zutrittskontrollanlagen für Sicherungsanwendungen, Teil 7: Anwendungsregeln
  • ÖVE/ÖNORM 50134-2 Alarmanlagen - Personen-Hilferufanlagen, Teil 2: Auslösegeräte
  • ÖVE/ÖNORM 50134-3 Alarmanlagen - Personen-Hilferufanlagen, Teil 3: Örtliche Zentrale und Steuereinrichtung
  • ÖVE/ÖNORM 50134-7 Technische Spezifikationen Alarmanlagen – Personen-Hilferufanlagen, Teil 7: Anwendungsregeln - (CENELEC TC 79)
  • ÖVE/ÖNORM 50136-1-1 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 1-1: Allgemeine Anforderungen an Alarmübertragungsanlagen
  • ÖVE/ÖNORM 50136-1-2 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 1-2: Anforderungen an Anlagen mit fest zugeordneten Alarmübertragungswegen
  • ÖVE/ÖNORM 50136-1-3 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 1-3: Anforderungen an Anlagen mit automatischen Wähl- und Übertragungsanlagen für das öffentliche Fernsprechwählnetz
  • ÖVE/ÖNORM 50136-1-4 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 1-4: Anforderungen an Anlagen mit automatischen Wähl- und Ansageanlagen für das öffentliche Fernsprechwählnetz
  • ÖVE/ÖNORM 50136-2-1 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 2-1: Allgemeine Anforderungen an Alarmübertragungseinrichtungen
  • ÖVE/ÖNORM 50136-2-2 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, 2-2: Anforderungen an Einrichtungen für Anlagen mit fest zugeordneten Übertragungswegen
  • ÖVE/ÖNORM 50136-2-3 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 2-3: Anforderungen an Einrichtungen für Wähl- und Übertragungsanlagen für das öffentliche Fernsprechwählnetz
  • ÖVE/ÖNORM 50136-2-4 Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen, Teil 2-4: Anforderungen an Einrichtungen für Wähl- und Ansageanlagen für das öffentliche Fernsprechwählnetz
  • ÖVE/ÖNORM 50136-4 Technische Spezifikation - Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen - Teil 4: Anzeige- und Bedieneinrichtung (CENELEC TC 79)
  • ÖVE/ÖNORM 50136-7 Technische Spezifikation - Alarmanlagen - Alarmübertragungsanlagen und -einrichtungen - Teil 7: Anwendungsregeln

[12]

Ausblick & TrendsBearbeiten

Durch die steigende Zahl von Einbrüchen wird der Trend in der Überfall- und Einbruchmeldeanlagentechnik weiterhin auf starkem Wachstumskurs sein. In den nächsten Jahren werden die Leistungen der Überfall- und Einbruchmeldeanlagen steigen. Aber welche neuen Techniken in dieser Periode auf den Markt kommen werden, wird noch unklar bleiben und wird von der Technologieentwicklung abhängig sein. Die Melder müssen intelligenter werden und bessere Eigenschaften vorweisen, damit sie fehlerfrei, ohne Fehlalarme funktionieren. Es müssen neue Sensoren entwickelt werden, damit die Fehlalarmproblematik gelöst werden kann. Neben den neuen Technologieentwicklungen werden sich auch fortlaufend die Normen und Richtlinien weiterentwickeln. Die Planung und Installation der Anlagen sollten nur von gut ausgebildeten Fachleuten erfolgen, damit auch am Ende alle Anlagen ordnungsgemäß funktionieren. Dadurch lässt sich auch die Fehlalarmquote verringern. Für Anwender dieser Anlagen wird die Kaufentscheidung immer schwieriger sein, da auch viele Billigmelder einen Marktanteil in der Zukunft haben werden.

QuellennachweiseBearbeiten

  1. Hebgen, Heinrich: Die sichere Wohnung: Unfallschutz, Brandschutz, Einbruchschutz, Versicherungen; Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH Braunschweig 1982; 1. Auflage
  2. https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20003054
  3. Dietz, Horst: Hausratversicherung 84: Bedingungen, Klauseln, Prämienrichtlinien, Versicherungstechnik; VVW Karlsruhe 1988; 2. Auflage
  4. Bohne, Dirk: Technischer Ausbau von Gebäuden: Und nachhaltige Gebäudetechnik; Springer Fachmedien Wiesbaden 2014; 10. Auflage
  5. http://www.alarmtechnik-sieber.de/einbruchmeldeanlagen.html
  6. Bohne, Dirk: Technischer Ausbau von Gebäuden: Und nachhaltige Gebäudetechnik; Springer Fachmedien Wiesbaden 2014; 10. Auflage
  7. http://www.funke-security.com/sicherheitstechnik/einbruchmeldeanlagen-ema/
  8. Bohne, Dirk: Technischer Ausbau von Gebäuden: Und nachhaltige Gebäudetechnik; Springer Fachmedien Wiesbaden 2014; 10. Auflage
  9. Merk, Andreas: Sachkunde 34-Prüfungsvorbereitung für die Sachkundeprüfung nach § 34A Bewachungsgewerbe; Verlag epubli 2014; 1. Auflage
  10. http://www.baunetzwissen.de/standardartikel/Sicherheitstechnik_Professionelle-Videoueberwachungstechnik_164962.html?glossarbegriff=%C3%9Cberwachung
  11. https://www.ove.at/normung-oek/produktprogramm/ove-richtlinien/installationsattest-alarmanlagen-r2/
  12. http://www.kfe.at/broschueren/vorschriften_alarm.pdf

QuicklinksBearbeiten

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