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DefinitionBearbeiten

Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gestaltung menschengerechter Arbeits- und Umgebungsverhältnisse. Nicht der Mensch soll sich den Verhältnissen anpassen sondern umgekehrt die Verhältnisse an den Menschen. Auf diese Weise wird die Arbeitsbelastung gesenkt, der Ermüdung und auch dem Unfall vorgebeugt und die Produktivität gesteigert.

Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (z.B. Werkstück, Werkzeug, Halbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass das Arbeitsergebnis (qualitativ und wirtschaftlich) optimal wird und die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben.

Es geht beim Thema Ergonomie um weit mehr als nur um die Anordnung der einzelnen Arbeitsmittel (z.B. Schreibtisch, Bildschirm, Höhe der Maschine). Es geht im weiteren Sinne um die gesamte Atmosphäre am Arbeitsplatz. Die richtige Beleuchtung, das Raumklima und die Arbeitsorganisation spielen ebenso eine entscheidende Rolle. Es geht darum, Stress abzubauen wie auch die Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter zu fördern. Es geht darum, dass sich die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Kurzum: Ergonomie ist ein wichtiger Teilaspekt des betrieblichen Gesundheitsschutzes.

AnwendungsbeispieleBearbeiten

Bei der Verrichtung seiner Arbeit ist der Mensch körperlichen Belastungen (Muskeln, Kreislauf, Skelett), psychischen Belastungen (geistigen, seelischen, nervlichen) und Umgebungsbelastungen (Strahlung, Schwingung, Lärm, Klima, Gefahrenstoffe) ausgesetzt. Die Folge der Belastungen wird z.B. als Schmerz, Erhöhung der Pulsfrequenz, Änderung der Empfindlichkeit der Sinnesorgane erlebt und mit Beanspruchung bezeichnet.

Die Beanspruchung ist abhängig von folgenden Faktoren:

  • Höhe der Belastung
  • Dauer der Belastung
  • Eigenschaften und Fähigkeiten des Menschen
  • Übungs- und Trainingszustand
  • momentane Verfassung
  • Leistungsbereitschaft

Gleiche Belastungen haben bei Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften auch unterschiedliche Beanspruchungen zur Folge.

In der Praxis arbeiten viel zu viele Mitarbeiter unter ergonomisch völlig falschen Gegebenheiten. Statistisch gesehen geht jede vierte Krankschreibung auf Probleme am Muskel-Skelett-System zurück. 34,3 % der Beschäftigten allein in Verwaltungsberufen leiden gelegentlich unter Schmerzen im Kreuz. Fast jeder Zweite hat Beschwerden im Nacken, und jeder Dritte klagt über Kopfschmerzen. Das hat nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Unternehmen negative Auswirkungen: Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation verzichten die deutschen Unternehmen auf 36 % der möglichen Arbeitsleistung an Büroarbeitsplätzen, nur weil Schreibtisch, Stuhl oder Bildschirm nicht ergonomisch ausgerichtet sind. [1]

Der ergonomisch ausgestatte Arbeitsplatz ist in jedem Unternehmen Pflicht. Dazu gibt es eine Vielzahl an Verordnungen und Gesetze, welche die Details vorschreiben.

In Büroräumen lassen sich die Mindestanforderungen häufig mit einfachen Mitteln erzielen.

BürostuhlBearbeiten

Der Bürostuhl soll die Wirbelsäule stützen und wechselnde Arbeitshaltungen (Bewegung) ermöglichen. Die Sitzhöhe sollte etwa in Höhe der Kniekehle eingestellt sein, die Füße gerade auf dem Boden, die Oberschenkel fallen leicht nach vorne ab. Die Sitztiefe ist optimal, wenn ein fester Kontakt zur beweglichen Rückenlehne besteht und eine Handbreit Platz von der Sitzvorderkante zur Kniekehle bleibt. Die Armauflagenhöhe liegt etwa auf Ellbogenhöhe, die Ellbogen können locker ohne Rückenkrümmung aufliegen. In Gürtelhöhe sollte sich der Lendenbausch befinden.

Statisches Sitzen kann zu einer Dauerbelastung der Wirbelsäule führen. Besser ist sogenanntes dynamisches Sitzen, d.h. wechselnde Sitzhaltung. Tätigkeiten, die ganztätig im Sitzen ausgeführt werden, sind aus ergonomischer Sicht zu vermeiden. Anzustreben sind vielmehr Tätigkeiten, bei denen die Körperhaltung – Sitzen, Stehen und Gehen – wechselt. [2]

TischBearbeiten

Die Tischhöhe soll jedenfalls so gewählt werden, dass eine aufrechte Sitzposition und ein Blick auf das Bildschirmgerät unter einem Blickwinkel von rund 30 Grad möglich ist.

Die Größe der Tischplatte richtet sich nach den Arbeitserfordernissen, muss aber den maßen der verwendeten Arbeitsmittel entsprechen und darüber hinaus eine flexible Anordnung von Arbeitsmitteln und Arbeitsvorlagen ermöglichen. Bereits bei ausschließlicher Bildschirmarbeit soll die Arbeitsfläche mindestens 160 x 80 cm betragen. [3]

BildschirmBearbeiten

Die Bildschirmarbeitsverordnung präzisiert, bei welcher Tätigkeit man von Bildschirmarbeit spricht und wie ein solcher Arbeitsplatz zu gestalten ist. Zur ergonomischen Gestaltung von Büroarbeitsplätzen kann zusätzlich auf eine Vielzahl von Normen zurückgegriffen werden, welche auch arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen.

Wichtig für gutes Sehen ist ein ausreichender Sehabstand zwischen Auge und Bildschirm. Dieser sollte bei einem 17-Zoll-Monitor mindestens 60 cm betragen. Beim Einsatz von Flachbildschirmen ist dieser Sehabstand im Allgemeinen mit 80 cm tiefen Arbeitsplatten zu erreichen. [4]

Sehen ist das Wahrnehmen und Erkennen von

  • Helligkeits- und Farbunterschieden (Kontraste)
  • Formen
  • Raum
  • Bewegung

Das Sehvermögen ist abhängig von der Empfindlichkeit des Auges, die mit steigender Beleuchtungsstärke zunimmt. Das menschliche Auge kann Beleuchtungsstärken von 0,2 Lux (klare Mondnacht) bis ca. 100.000 Lux (sonniger Sommertag) wahrnehmen. Licht dient nicht nur zum Wahrnehmen von Informationen, sondern beeinflusst auch das vegetative Nervensystem. Es steuert auch die Lebensfunktion des Körpers, z.B. Atmung, Verdauung, Hormonhaushalt. Wahrnehmung, Konzentration und Aufmerksamkeit werden durch höhere Beleuchtungsstärken erhöht, Fehlerhäufigkeit, Ermüdung sowie Unfallhäufigkeit werden hingegen gesenkt. [5]

Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Augenlinse nach. Die Entfernung, bei der gerade noch scharf gesehen wird, nimmt zu. Etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt diese sogenannte „Alterssichtigkeit“. Normalsichtige brauchen dann eine Brille. Ebenfalls mit zunehmendem Alter wird die Pupille starrer und enger. Es gelangt weniger Licht auf die Netzhaut. Ältere Menschen brauchen deshalb ein höheres Beleuchtungsniveau. Bei hohem Beleuchtungsniveau ist der Unterschied des Lichtbedarfs geringer. Ein hohes Beleuchtungsniveau wirkt sich positiv auf Sicherheit, Leistung und Qualität aus.

BewegungsfreiheitBearbeiten

Es muss genügend Platz im Raum bleiben, um mit dem Stuhl zurückfahren zu können und nicht an der Wand oder einem Schrank anzustoßen. Die Beine lassen sich unter dem Tisch ausstrecken und werden nicht etwa durch den Papierkorb oder Kabel daran gehindert. Es sollte möglichst viel Beinfreiheit bestehen, Rollcontainer sollten besser nicht unter dem Tisch positioniert werden.

LastenBearbeiten

Lasten werden immer dann mit menschlicher Kraft abgestützt oder befördert, insbesondere durch Heben, Absetzen, Schieben, Ziehen, Tragen oder Bewegen, wenn das Handhaben der Lasten entweder gelegentlich ausgeführt wird oder maschinell nicht wirtschaftlich ausgeführt werden kann.

Beim Handhaben von Lasten werden besonders beansprucht:

  • Skelett (Wirbelsäule, Gelenke, Fußskelett)
  • Muskulatur (Bauchdecke, Oberschenkel, Rückenmuskulatur)
  • Herz-Kreislauf-System (Herz, Gefäße, Lunge)
  • Beckenbodenmuskulatur von Frauen

Zur Vermeidung von Unfall- und Gesundheitsgefahren beim Handhaben von Lasten sollen

  • die Handhabung so gestaltet sein, dass durch Druck auf die Wirbelsäule und Häufigkeit ihrer Belastung die Grenzen der Erträglichkeit nicht überschritten werden
  • die körperliche Eignung und der Gesundheitszustand der Beschäftigten berücksichtigt werden
  • Unterweisungen über Gesundheitsgefahren vorgenommen werden
  • Übung und Ausbildung der Beschäftigten über Heben und Tragen erfolgen

Den Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen bei der manuellen Handhabung von Lasten ist mittels Verordnung geregelt. [6]

RaumklimaBearbeiten

Der Klimabereich, in dem sich der Mensch behaglich fühlt, ist abhängig von

  • Alter
  • Geschlecht
  • Verfassung
  • Bekleidung
  • klimatischer Anpassung (Akklimatisation)
  • Intensität der körperlichen Belastung

Der Mensch empfindet einen Klimazustand als behaglich, wenn die Wärmebilanz des Körpers ohne verstärkte Inanspruchnahme des körpereigenen Regulationssystems – Schwitzen bei Wärme, Gänsehaut bei Kälte – ausgeglichen ist. Das heißt insbesondere, wenn Personen weder kältere noch wärmere Verhältnisse wünschen, empfinden sie das Klima behaglich. Im Sommer liegen die Behaglichkeitstemperaturen infolge der Klimaanpassung 2 bis 3° C höher als im Winter. Die relative Luftfeuchtigkeit soll möglichst um 50 Prozent liegen. Zu erzielen ist die Vorgabe durch Pflanzen mit großen Blättern, Luftbefeuchter oder Wasserbehälter. Die Strahlungstemperatur der umgebenden Flächen soll höchstens 2 bis 3° C von der Lufttemperatur abweichen. Größere Abweichungen führen zu Unbehaglichkeit (die angegebenen Werte gelten für den normal bekleideten Menschen). [7]

SchallschutzBearbeiten

Gerade die akustischen Störungen sind die in der Praxis als die größte Beeinträchtigung der Konzentration sowie als starke physische und psychische Belastung empfunden werden.

Diesem Problem kann wie folgt entgegengewirkt werden:

  • Eine direkte Schall-Übertragung ist zu unterbrechen. Zum Beispiel durch hoch schallabsorbierende Stellwände, die zwischen der Geräuschquelle und den Menschen aufgestellt werden. Dadurch entstehen direkt am Arbeitsplatz sogenannte „akustische Schattenzonen“, die Störgeräusche reduzieren und die Konzentration erleichtern.
  • Mehr Schall-Absorptionsflächen im Raum reduzieren die indirekte Schallübertragung. Dazu dienen in erster Linie spezielle Decken, Böden, Wände und Stellwände. Aber auch Schränke, wenn ihre Fronten und Rückseiten schallabsorbierend ausgebildet sind.
  • Es empfiehlt sich, Raumgliederungs-Systeme und andere akustisch behandelte Flächen in hoher schallabsorbierender Qualität einzusetzen. Schallquellen sind flexibel abzuschotten, direkte und indirekte Schallübertragungswege zu unterbrechen. [8]

Psychische BelastungenBearbeiten

Psychische Belastungen bzw. Stress zählen heute zu den dominierenden Arbeitsbelastungen. Dies gilt unabhängig von der Branche, Stellung im Betrieb oder Qualifikation eines Menschen. Im täglichen Sprachgebrauch wird der Begriff Stress für eine Vielzahl verschiedener Inhalte verwendet. Man spricht von Stress und meint, nervös, gespannt oder ärgerlich zu sein. Oder man meint, sich müde, ausgelaugt oder krank zu fühlen. Diese verschiedenen Bedeutungsinhalte betreffen verschiedene Aspekte des Stressgeschehens, die nur zusammengenommen ein vollständiges Bild von Stress ergeben.

Die drei wesentlichen Aspekte von Stress sind:

  • Stressursachen (Stressoren) wie z. B. Zeitdruck, Konflikte, unklare Aufträge
  • Stressreaktionen (kurzfristig) wie z. B. Spannungsgefühl, Angst, Ärger, Frustration
  • Stressfolgen (langfristig) wie z. B. Schlaflosigkeit, Krankheiten

Die Folgen einer unangemessenen Stressbewältigung wirken erneut als Auslöser von Stress. Menschen, denen es schlecht geht oder die krank sind, werden neuen Stress-Situationen mit weniger Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit begegnen und daher leichter in Stress geraten als ausgeglichene und gesunde Menschen.

Umstände und Faktoren, die gegen das Entstehen von Stress wirken sind:

  • Entscheidungsbefugnis und Handlungsspielraum
  • Unterstützung
  • Lernen und persönliche Entwicklung
  • Vielfalt und Abwechslung
  • Ganzheitlichkeit und Vollständigkeit von Aufgaben
  • Anerkennung
  • Durchschaubarkeit
  • Entfaltungsmöglichkeiten und Kreativität [9]

AusgleichsübungenBearbeiten

Bei Zwangshaltungen müssen einzelne Muskeln immer statische Haltearbeit verrichten. Statische Arbeit ist für den Muskel sehr ermüdend, weil ein starkes Ungleichgewicht zwischen Blutbedarf und Durchblutung besteht. Hier kann man Ausgleichsübungen entgegenwirken.

Auch wenn die Arbeitsplätze ergonomisch gestaltet sind, empfiehlt es sich, in den Bildschirmarbeitspausen Ausgleichsübungen zu machen. Diese wirken entspannend für die äußere Augenmuskulatur und die Skelettmuskulatur.

Normen und RichtlinienBearbeiten

Ergonomische und arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse sind bereits in viele Regelwerke eingeflossen.

Unfallverhütungsvorschriften, Allgemeine VorschriftenBearbeiten

Allgemeine Anforderungen gemäß § 2 Absatz 1

Der Unternehmer hat zur Verhütung von Arbeitsunfällen Einrichtungen, Anordnungen und Maßnahmen zu treffen, die den Bestimmungen dieser Unfallverhütungsvorschrift und den für ihn sonst geltenden Unfallverhütungsvorschriften und im Übrigen den allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln entsprechen. Soweit in anderen Rechtsvorschriften, insbesondere in Arbeitsschutzvorschriften, Anforderungen gestellt werden, bleiben diese Vorschriften unberührt.

ArbeitsschutzgesetzBearbeiten

§ 1 Zielsetzung und Anwendungsbereich (1) Dieses Gesetz dient dazu, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Es gilt in allen Tätigkeitsbereichen.

§ 2 Begriffsbestimmungen (1) Maßnahmen des Arbeitsschutzes im Sinne dieses Gesetzes sind Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit.

§ 4 Allgemeine Grundsätze Der Arbeitgeber hat bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes von folgenden allgemeinen Grundsätzen auszugehen: die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen bei den Maßnahmen sind der Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen Maßnahmen sind mit dem Ziel zu planen, Technik, Arbeitsorganisation, sonstige Arbeitsbedingungen, soziale Beziehungen und Einfluss der Umwelt auf den Arbeitsplatz sachgerecht zu verknüpfen individuelle Schutzmaßnahmen sind nachrangig zu anderen Maßnahmen spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen sind zu berücksichtigen den Beschäftigten sind geeignete Anweisungen zu erteilen mittelbar oder unmittelbar geschlechtsspezifisch wirkende Regelungen sind nur zulässig, wenn dies aus biologischen Gründen zwingend geboten ist

BetriebsverfassungsgesetzBearbeiten

Unterrichtungs- und Beratungsrechte im § 90

Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat über die Planung

  • von Neu-, Um- und Erweiterungsbauten von Fabrikations-, Verwaltungs- und sonstigen betrieblichen Räumen
  • von technischen Anlagen
  • von Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufen oder
  • von Arbeitsplätzen

rechtzeitig zu unterrichten und die vorgesehenen Maßnahmen unter Berücksichtigung „gesicherter arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse“ mit dem Betriebsrat zu beraten. Mitbestimmungsrecht im § 91 werden Arbeitnehmer in besonderer Weise belastet, weil gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bei Änderung

  • der Arbeitsplätze
  • des Arbeitsablaufes
  • der Arbeitsumgebung

nicht beachtet wurden, so kann der Betriebsrat angemessene Maßnahmen zur Abwendung oder Minderung der Belastung verlangen.

ArbeitsstättenverordnungBearbeiten

Allgemeine Anforderungen im § 3

Der Arbeitgeber hat Arbeitsstätten nach dieser Verordnung, den Unfallverhütungsverordnungen und den allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Regeln sowie den sonstigen „gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen“ einzurichten und zu betreiben. In den Arbeitsstättenrichtlinien sind diese Erkenntnisse konkretisiert.

ArbeitssicherheitsgesetzBearbeiten

  • Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit im § 6
  • Aufgaben der Betriebsärzte im § 3

Sie haben die Aufgabe, den Arbeitgeber in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der „menschengerechten Gestaltung der Arbeit“ zu beraten.

BildschirmarbeitsverordnungBearbeiten

  • § 3 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
  • § 5 Täglicher Arbeitsablauf

außerdem

  • DIN EN ISO 9241: Ergonomie der Mensch-System-Interaktion (Bildschirmarbeitsplätze)
  • DIN EN ISO 10075: Ergonomische Grundlagen psychischer Arbeitsbelastung

FazitBearbeiten

Das Arbeitnehmerinnenschutzgesetz verpflichtet zur sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung aller Arbeitnehmer. Die Beratung hinsichtlich der Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen fällt in den Aufgabenbereich der Sicherheitsfachkraft, des Arbeitsmediziners und der allenfalls vorhandenen Arbeits- und Organisationspsychologen. Darüber hinaus überwachen die Arbeitsinspektorate, insbesondere durch laufende Kontrollen der Betriebe die Einhaltung der Arbeitnehmerschutzvorschriften. Grundsätzlich ist jedoch der Arbeitgeber für die menschengerechtere Gestaltung der Arbeit verantwortlich.

QuellennachweiseBearbeiten

  1. http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/fachbeitraege/anzeigen/362/Ergonomie-Arbeitsplatzausstattung/
  2. http://www.gesundheitimbetrieb.de/fileadmin/upload/downloads/BGI_523_Mensch_und_Arbeitsplatz.pdf
  3. http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal/content/contentWindow?&contentid=10008.544628&action=b&cacheability=PAGE
  4. http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal/content/contentWindow?&contentid=10008.544628&action=b&cacheability=PAGE
  5. http://media.arbeiterkammer.at/noe/pdfs/broschueren/bildschirmarbeitsplatz_nov2014_web.pdf
  6. http://www.gesundheitimbetrieb.de/fileadmin/upload/downloads/BGI_523_Mensch_und_Arbeitsplatz.pdf
  7. http://www.gesundheitimbetrieb.de/fileadmin/upload/downloads/BGI_523_Mensch_und_Arbeitsplatz.pdf
  8. http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/fachbeitraege/anzeigen/362/Ergonomie-Arbeitsplatzausstattung/
  9. http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal/content/contentWindow?contentid=10008.544627&action=b&cacheability=PAGE&version=1430918886

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