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Gefahr

DefinitionBearbeiten

Unter dem Begriff Gefahr wird die Möglichkeit verstanden, dass jemanden etwas zustößt, das ein Schaden oder drohendes Unheil an einer Person oder Sache eintritt. Gerade im Bereich Gebäudesicherheit und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt es zahlreiche Gefahren, denen vorgebeugt wird, bzw. mit denen richtig umgegangen werden muss (siehe dazu Verhalten im Gefahrenfall). Die Gefahrenquellen lassen sich dabei in folgende Verursacher aufteilen: [1]

MenschBearbeiten

Gerade der Faktor Mensch kann ein sehr großer Verursacher für Gefahren im Bereich Gebäudesicherheit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sein. Er kann je nach Berechtigung Fahrlässig, unwissend falsch, unachtsam oder in böswilliger Absicht handeln, was wiederum Gefahren verursachen kann. Welche Möglichkeiten der Gefahrenverursachung der jeweilige Mensch hat, hängt davon ab, welche Zugangsberechtigung er hat, so kann zwischen Personen mit Zugangsberechtigung zum Gebäude (Mitarbeiter/Besucher) und zwischen Mitarbeitern ohne Zugangsberechtigung (Externe Personen) unterschieden werden. [2]

Gefahren durch Interne (Mitarbeiter/Besucher)Bearbeiten

Bei Mitarbeitern/Besuchern handelt es sich um jene Personen, welche sich erwünschter Weise im Gebäude aufhalten und dessen Einrichtungen im höheren oder minderem Ausmaß nutzen. Diese Personen kommen mit dem Gebäude und Gebäudeeinrichtungen, zum Teil mit den Maschinen und Gerätschaften, den Einrichtungsgegenständen, sowie miteinander in Kontakt. Dieser Kontakt verursacht vor allem Gefahren durch Fahrlässigkeit, Unwissenheit, Unachtsamkeit oder die böswillige Absicht der einzelnen Akteure (Menschen).

FahrlässigkeitBearbeiten

Unter dem Begriff Fahrlässigkeit wird verstanden, die gebotene Vorsicht, Sorgfalt, Umsichtigkeit, Aufmerksamkeit oder Besonnenheit fehlen zu lassen. Mitarbeiter und Besucher können in den verschiedensten Bereichen fahrlässig handeln und so für Gefahren sorgen:

  • Fahrlässiger Umgang mit dem Gebäude selbst: Dies wäre beispielsweise das Entfernen einer tragenden Wand, ohne vorher Informationen einzuholen, ob dies von der Statik her möglich ist.
  • Fahrlässiger Umgang mit Maschinen: Hierunter würde beispielsweise eine unsachgemäße Benützung der Maschine führen, die zu einem Brand führt.
  • Fahrlässiger Umgang untereinander: Beispielsweise mit einem Stapler in vollem Tempo um die Ecke zu fahren, ohne sich zu versichern, dass sich auf der anderen Seite niemand befindet.
  • Fahrlässigkeit im Umgang mit Zigaretten: Ein Mitarbeiter raucht eine Zigarette im Papierlager und wirft den glühenden Stummel in den Mistkübel, ein Brand entsteht.

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UnwissenheitBearbeiten

Unwissend zu handeln bedeutet, eine Handlung mit fehlender Kenntnis einer Sache zu verüben. Im Folgenden einige Beispiele, endlos erweiterbar:

  • Ein Besucher verunfallt bei der Begehung des Gebäudes, weil er mit dem Fuß in ein nicht gekennzeichnetes Loch gerät.
  • Ein ungeschulter Mitarbeiter befüllt eine laufende Maschine– da diese nicht ausgeschalten wurde verletzt er sich dabei.
  • Ein Mitarbeiter versucht die Störung eines vollautomatisierten Lagers zu beheben. Da er nicht entsprechend eingeschult ist, betätigt er nicht den „Notaus“ du informiert niemanden über seine Tätigkeit. Als die Störung behoben ist wird der Mitarbeiter vom Lagerarm erfasst.

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UnachtsamkeitBearbeiten

Unachtsames Handeln bedeutet, eine Aktivität ohne die nötige Konzentration durch zu führen. Dies kann sehr schnell zu Unfällen führen. Im Gegensatz zu Fahrlässigkeit ist Unachtsamkeit nicht strafbar, wobei sich die Unterscheidung in der Praxis oft schwierig gestaltet. Die Folgen von Unachtsamkeit betreffen dabei oft den Verursacher selbst. Beispiele für Gefahren durch Unachtsamkeit wären:

  • Die Kantine wurde vom Reinigungspersonal gesäubert. Ein Mitarbeiter betritt die Kantine und übersieht die aufgestellten Schilder, dass der Boden nass ist. Er rutscht aus.
  • Ein Besucher eines Betriebes betritt das Lager, im Stiegenhaus knickt er um und bricht sich dabei den Fuß.

Gefahren durch Interne und ExterneBearbeiten

In diesem Kapitel geht es vor allem um Gefahren, welche durch interne Personen und externe Personen gleichermaßen bestehen.

Böswillige AbsichtBearbeiten

Unter böswilliger Absicht wird böswilliges Handeln oder böswillige Verleumdung verstanden. Böswillige Absichten eines Internen oder Externen können eine sehr große Gefahr darstellen und umfassen ein riesiges, praktisch nicht erfassbares Spektrum von Handlungen. Die folgende Aufzählung kann und soll daher nur einen Auszug aus den möglichen Gefahrenquellen durch böswillige Absicht geben:

  • Diebstahl: Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen mit dem Vorsatz wegnimmt, sich oder einen Dritten durch deren Zuneigung unrechtmäßig zu bereichern, begeht Diebstahl. Wie hoch das Diebstahlsrisiko ist, hängt dabei vor allem von den Gegenständen im Gebäude ab. Bei einer Bank oder einem Juwelier ist das Diebstahlsrisiko vermutlich höher, als bei einem Toilettenpapierproduzenten. Doch Achtung – Diebstahl kann nicht nur körperlich, sondern auch virtuell erfolgen (Beispielsweise Datendiebstahl über das Internet).
  • Raub: Der Begriff Raub wird im Strafgesetzbuch folgendermaßen definiert: Raub begeht, wer mit Gewalt gegen eine Person oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben einen anderen eine fremde bewegliche Sache mit dem Vorsatz wegnimmt oder abnötigt, durch deren Zuneigung sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern. Zum Diebstahl kommt also auch noch Gewalt oder Drohung hinzu. Für Raubüberfälle besonders gefährdet sind Institutionen mit hohen Beständen an liquiden Mitteln, wie Banken, Tankstellen oder Geschäften. Weniger gefährdet sind beispielsweise Büros.
  • Erpressung: Auch Erpressung ist im österreichischen Strafgesetzbuch definiert: Erpressung begeht, wer jemanden mit Gewalt oder durch gefährliche Drohung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, die diesen oder einen anderen am Vermögen schädigt, wenn er mit dem Vorsatz gehandelt hat, durch das Verhalten des Genötigten sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern (über die guten Sitten hinaus).
  • Vergewaltigung: Unter Vergewaltigung wird verstanden, wenn jemand eine Person mit Gewalt, durch Entziehung der persönlichen Freiheit oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben zur Vornahme oder Duldung des Beischlafes oder einer dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlung nötigt.
  • Sachbeschädigung/Vandalismus: Wird von jemandem begangen, der eine fremde Sache zerstört, beschädigt, verunstaltet oder unbrauchbar macht. Sachbeschädigung kann im Gebäude oder außerhalb erfolgen. Wie hoch das Risiko ist hängt unter anderem von der Lage des Gebäudes und der Unternehmenskultur ab.
  • Anschläge/Terroranschläge: Dies sind Gewaltverbrechen mit dem Ziel, Angst und Schrecken zu verbreiten – oft um bestimmte Ziele durchzusetzen. Diese können auf verschiedenste Arten erfolgen, mittlerweile auch in Europa immer wieder an der Tagesordnung.
  • Brandstiftung: Brandstiftung begeht, wer die Sache eines anderen ohne dessen Einwilligung in Brand setzt, beziehungsweise auch mit dessen Einwilligung, dabei aber eine Gefahr für Leib oder Leben eines anderen Menschen verursacht. Brandstiftung können interne und externe gleichermaßen betreiben, wobei sich Mitarbeitern oder Besuchern in der Regel mehr Möglichkeiten bieten werden.
  • Bombenanschläge: Bei einem Bombenanschlag wird versucht, mittels eines explosiven Sprengsatzes Gebäude zu beschädigen/zerstören und/oder Menschen zu verletzen/zu töten. Dies kann auch in kleiner Form – beispielsweise mittels Briefbombe geschehen.
  • Raketenbeschuss: Die Gefahr, dass das Gebäude von Raketen mit Sprengsätzen beschossen wird. In Österreich keine weit verbreitete Gefahr, in Kriegsgebieten aber durchaus in die Sicherheitsvorkehrungen mit einzubeziehen.

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GebäudeBearbeiten

Neben dem Faktor Mensch geht auch von Gebäuden eine Gefahr für Benutzer und Passanten aus. Hierbei kann unterschieden werden in Baumängel/-schäden, welche durch unsachgemäße Herstellung entstehen und durch Gefahren durch Abnutzung von Bauteilen. Natürlich lassen sich auch die meisten dieser Gefahren am Ende wieder auf den Menschen als Risikofaktor umlegen, da das Gebäude ja vom Menschen errichtet und gewartet wird. Da die Betrachtung den Fokus aber auf „Gebäudesicherheit“ und „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ legt, ist eine eigene Gefahrenbetrachtung des Faktors Gebäude durchaus sinnvoll.

Gefahren durch Baumängel/-schädenBearbeiten

Hierunter fallen alle Gefahren, welche durch schlechtes Material oder Fehler in der Ausführung des Baus entstehen, wobei ein Bauschaden im Normalfall die Folge eines Bauschadens ist. Auch unsachgemäße Benutzung und Unwissenheit kann zu Schäden am Gebäude führen und damit zu Gefahren führen. Die folgende Aufzählung von Gefahren durch Gebäude kann aufgrund der unzähligen Gefährdungen auch hier nicht vollzählig sein:

Nicht fachgerechte Ausführung von Hoch- und Tiefbauten:Bearbeiten

Werden die Hoch- und Tiefbauarbeiten nicht fachgerecht ausgeführt, kann dies schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Hier ist über Wassereintritt bis hin zum Einsturz von Teilen des Gebäudes oder sogar des kompletten Gebäudes alles möglich.

ÜberspannungsschädenBearbeiten

Überspannung entsteht, wenn ein Bauteil oder eine elektrische Leitung einer Spannung ausgesetzt wird, für welche diese/s nicht vorgesehen ist. Dies kann bei Elektrizitätsleitungen im schlimmsten Fall zu Bränden führen und bei Bauteilen zum Einsturz. Mangelhafte Konstruktion Mängel in der Konstruktion eines Gebäudes können zu Schäden führen und schwerwiegende Gefahren nach sich ziehen, die bei fehlender Behebung bis zum Einsturz des Gebäudes führen können. So kann eine mangelhafte Ausführung des Fundaments beispielsweise dazu führen, dass sich dieses Absenkt.

FeuchtigkeitseinwirkungBearbeiten

Kann bei Bauteilen die nicht dafür vorgesehen zu erheblichen Schäden führen. Die Gründe können vielseitig sein. Wird beispielsweise bei einer Dusche keine ausreichende Dampfsperre verbaut, so kann dies zu schwerwiegenden Schäden an der Dämmung und der Substanz führen.

WärmebrückenBearbeiten

Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile. Dies kann entweder aufgrund der Wärmeleitfähigkeit des Materials der Fall sein (konstruktive Wärmebrücke) oder aufgrund der Unterschiede von Innen- und Außenoberfläche. Durch die Temperaturunterschiede entsteht Kondenswasser, die Folge ist oft Schimmel. Häufig entstehen Wärmebrücken an Balkonen, Fensterrahmen, Mauersohlen, Ecken im Haus und Stahlträgern.

Eindringen von Regen- und SchmelzwasserBearbeiten

Das Eindringen von Regen- und Schmelzwasser kann zu ernsthaften Schäden an Gebäuden und Bauteilen führen. Tritt beispielsweise Regenwasser bei einer undichten Dachkonstruktion ein, so kann dies zu Schimmelbildung oder Instabilität von Bauteilen führen.

Bodensetzungen, Schäden aufgrund von schlechtem BaugrundBearbeiten

Verdichtet sich der Untergrund eines Bauwerkes langsam, so kommt es zu einer Setzung des Gebäudes. Dies kann von einer leichten Schieflage bis hin zum Einsturz des Gebäudes führen. Der Großteil der Setzungen ist dabei auf das Nachgeben von aufgelockertem oder aufgefülltem Erdreich zurück zu führen.

FundamentschädenBearbeiten

Schäden am Fundament des Gebäudes können schwerwiegende Folgen haben. Wurde das Fundament beispielsweise unsachgemäß ausgeführt, kann dies zu statischen Problemen oder Wassereintritt führen. Die Folgen können verheerend sein. [11]

Gefahren durch AbnutzungBearbeiten

Abnutzung ist die qualitative Minderung einer Sache durch deren Gebrauch. Diese entsteht in erster Linie nicht durch unsachgemäßen Verbau (ist aber auch möglich), sondern durch mangelnde Instandhaltung/Erneuerung. Bis auf das Grundstück kann sich an einem Gebäude praktisch alles abnutzen, die nachfolgende Aufstellung soll nur einen groben Überblick geben: Abnutzung an Wasserzuleitungs-, Ableitungs- und Heizungsrohre in und um das Haus Werden alte Verrohrungen in einem Gebäude nicht rechtzeitig erneuert, so kann dies zu Gefahren führen. Brechen diese, entsteht beispielsweise ein Wasserschaden, welcher eine Gefahr für die Substanz des Gebäudes darstellt und deshalb beseitigt werden muss.

ElektroleitungsschädenBearbeiten

Schäden an den Elektroinstallationen können gravierende Folgen nach sich ziehen. Werden beispielsweise alte Elektroinstallationen nicht erneuert oder wird kein FI-Schalter eingebaut, kann dies für Mensch und Gebäude eine große Gefahr darstellen. Für kann so eine gesundheitliche Gefährdung durch Stromschlag entstehen und für Menschen und Gebäude durch den möglichen Ausbruch eines Brandes.

Materialermüdung Außenwände / DachBearbeiten

Unter Materialermüdung wird der langsam voranschreitende Schädigungsprozess eines Bauteils unter verschiedenen Umgebungseinflüssen verstanden. Vor allem die Materialermüdung von tragenden Elementen oder der Dachkonstruktion stellt bei einem Gebäude eine große Gefahr dar und kann von Rissen im Mauerwerk bist zum Einsturz von Gebäudeteilen oder sogar des gesamten Gebäudes führen.

Gefahren durch NaturgewaltenBearbeiten

Eine Naturkatastrophe ist eine natürlich entstandene Veränderung der Erdoberfläche oder der Atmosphäre, die auf Lebewesen und insbesondere den Menschen und seine Lebensweise, sowie auf Gebäude verheerende Auswirkungen hat. Die folgende Aufzählung behandelt wiederum nur einen Teil der Gefahren durch Naturgewalten oder andere Katastrophen:

ErdbebenBearbeiten

Unter Erdbeben werden naturbedingte Erschütterungen des Erdbodens, welche durch geophysikalische Vorgänge im Erdinneren ausgelöst werden verstanden. Die schwere eines Erdbebens wird mittels Richterskala angegeben. Auch in und um Österreich gibt es jedes Jahr hunderte Erdbeben, da diese aber meistens eher schwach ausfallen ist dies hierzulande eher keine große Gefahr für Gebäude. Dennoch gibt es einen Erdbebenschutzratgeber, herausgegeben vom Bundesministerium für Inneres, welcher sich detailliert mit der Erdbebengefahr und dem Umgang mit Erdbeben befasst. In anderen Gegenden der Welt bebt die Erde hingegen wesentlich häufiger, so wird besonders in Japan oft bei der Konstruktion von Gebäuden den Symptomen von Erdbeben entgegen gewirkt. [12] [13] [14] [15]

ErdrutschBearbeiten

Hierunter wird das naturbedingte abgleiten oder abstürzen von Gesteins- oder Erdmassen verstanden. Ursache sind meist starke Niederschläge. Dies kann durch menschliches einwirken gefördert werden, die Abholzung eines Waldes in einem Hang kann beispielsweise zu Erdrutschen führen. Auch in Österreich kommt es jährlich (meist aufgrund von Unwettern) zu mehreren größeren und kleineren Erdrutschen, manche davon schaffen es auch in die Medien (vor allem bei Personenschaden oder wenn wichtige Verkehrsrouten betroffen sind). [16]

FelsschlagBearbeiten

Hierunter wird das herabstürzen von Felsgestein, beispielsweise von einem Berg verstanden. Im Gegensatz zum Stein- und Blockschlag löst sich beim Felssturz eine größere Felsmasse aus der Felswand. Während des Aufpralls wird diese in Blöcke und Steine verteilt. Die Steigerungsform wäre ein Bergsturz, welcher ein größeres Sturzvolumen aufweist. Schadensrisiko als auch Katastrophenpotenzial von Fels- und Bergstürzen werden als mittel eingestuft. [17] [18] [19]

Überschwemmung / HochwasserBearbeiten

Ursache von Hochwasser sind große Mengen an Regen. Übersteigt die Menge des gefallenen Niederschlages das Volumen, welches der Boden aufnehmen oder ableiten kann, so spricht man von Hochwasser. Als Hochwassergefahr wird die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß für ein Hochwasserereignis bezeichnet. Sowohl das Schadensrisiko, als auch das Katastrophenpotential wird für Hochwasserereignisse als sehr hoch eingestuft. [20] [21] [22]

UnwetterBearbeiten

Unwetter lässt sich meteorologisch anhand objektiver physikalischer Kriterien nicht definieren. Unwetter sind Wetterereignisse, die stärkste Auswirkungen haben und einen Notstand hervorrufen können und somit die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben gefährdet. Hierunter fallen vor allem extreme wie schwere Regenfälle, extreme Dürre, Stürme und Glättesituationen. All diese Phänomene treten von Zeit zu Zeit in Teilen Österreichs auf und können schwerwiegende Gefahren darstellen. [23] [24]

BlitzschlagBearbeiten

Ein Blitzschlag ist zumeist eine Begleiterscheinung eines Unwetters. Hierunter wird eine Funkentladung bzw. ein kurzzeitiger Lichtbogen zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde verstanden. Ein Blitzschlag stellt für Menschen wie auch für Gebäude eine große Gefahr da. In Österreich kommen durchschnittlich etwa 2-3 Menschen im Jahr durch Blitzschlag um, Blitzschlag kann darüber hinaus aber auch zu schweren Beschädigungen an Gebäuden oder zu Bränden führen. [25]

FlutwelleBearbeiten

Unter Flutwelle wird der plötzlich ansteigende Wasserstand im Meer, in einem Fließgewässer oder einem Gerinne mit manchmal katastrophalen Auswirkungen verstanden. Sie kann auf verschiedenste Weißen erzeugt werden. Beispielsweise durch plötzliche Verdrängung riesiger Wassermassen, bedingt durch Erdbeben auf dem Meeresboden (Seebeben), Vulkanausbrücke über und unter Wasser, Erdrutsche oder Meteoriteneinschlägen. Doch auch Sturmflut oder Springflut, das abstürzen von größeren Landmassen in ein Gewässer, sowie das kalben eines Gletschers können zu Flutwellen führen. Während Tsunamis in Österreich aufgrund des fehlenden Meeres unwahrscheinlich sind, sind größere Flutwellen zwar äußerst selten, aber durchaus möglich. So wurde nach einem Erdbeben in der Schweiz im Jahr 1601 in Unterwalden eine bis zu 4 Meter hohe Flutwelle im Vierwaldstättersee ausgelöst. [26]

QuellenBearbeiten

  1. http://www.duden.de/rechtschreibung/Gefahr
  2. http://sis.vdma.org/article/-/articleview/5848910
  3. http://www.juraforum.de/lexikon/fahrlaessigkeit
  4. http://www.duden.de/rechtschreibung/fahrlaessig
  5. http://www.duden.de/rechtschreibung/Unwissenheit
  6. http://www.jusline.at/127_Diebstahl_StGB.html
  7. http://www.duden.de/rechtschreibung/boeswillig
  8. http://www.jusline.at/144_Erpressung_StGB.html
  9. http://www.jusline.at/169_Brandstiftung_StGB.html
  10. http://www.lerntippsammlung.de/Definition-Terror.html
  11. https://www.energie-lexikon.info/waermebruecke.html
  12. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/erdbeben.html
  13. https://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik/erdbeben/aktuelle-erdbeben/karten-und-listen
  14. http://www.siz.cc/file/download/Erdbebenschutzratgeber.pdf
  15. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/26766_Wie-Japan-sich-vor-Erdbeben-zu-schuetzen-versucht.html
  16. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/erdrutsch.html
  17. http://www.bafu.admin.ch/naturgefahren/01914/index.html?lang=de
  18. http://www.duden.de/rechtschreibung/Felssturz
  19. Alpine Naturgefahren – Ein Handbuch für Praktiker, Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg
  20. http://www.lfu.bayern.de/wasser/hw_risiko/index.htm
  21. http://www.lfu.bayern.de/wasser/hw_entstehung/index.htm
  22. Alpine Naturgefahren – Ein Handbuch für Praktiker, Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg
  23. http://www.duden.de/rechtschreibung/Sturm_Wind_Angriff_Einheit_Spiel
  24. http://www.unwetter.de/pages/unwetter.php
  25. http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Blitz
  26. http://www.tsunami-alarm-system.com/phaenomen-tsunami/phaenomen-tsunami-entstehung.html

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